Arbeiten: mehr

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Kunstbetrachtung, Performance
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Performance
Ort: Flutgraben 3, kürzester Grenzübergang der ehemaligen DDR in Berlin
Material: Bistro Tisch, weißer Stoff, Aschenbecher, Verdunkelungsstoff, Licht, Stift, Dauer: 3,5 Stunden
Titel der Intervention: „Tischgespräche“
Die Bedeutung von Unsichtbarkeit und der Bündelung von Energie - unbemerkt unter dem Tisch hockend, schreibe ich an die Innenseite der ersten Tischdeckenschicht die aus Verdunkelungsstoff besteht. alles auf was ich höre, was die Leute sagen, irgendwann, was ich denke was sie sagen, was sie nicht sagen, was ich nie sagen würde und irgendwann was nur noch ich denke und dokumentiere die Veränderung der Raumwahrnehmung. Auf dem Tisch steht ein Aschenbecher und das Unprätentiöse des Tisches lässt die Besucher ihn als solchen benutzen. Dieser kleine Raum unter dem Tisch wird mit der Zeit zu meinem Körper der mich sowohl schützt, als auch das Verhalten der Besucher intensiver und bedrohlicher wahrnehmen lässt; und so schreiben ich, esse, trinke und rauche. Keiner bemerkt mich niemand weiß das ich unter dem Tisch sitze.
Ungesehen bin ich präsent.
Was auch noch geschah: Es wird vermutet der Bewachungsdienst säße ganz perfide unter dem Tisch. „Nicht anfassen, das ist Kunst“, werden versteckspielende Kinder von den Eltern zurechtgewiesen. Rauchend und immer wieder über den Tisch streichend wird über das Buffet am anderen Ende des Raumes gesprochen über die anwesenden KünstlerInnen und über die weitere Abendplanung.
Manchmal drückt sich ein Knie durch die Tischdecken. Ich halte den Atem an, ich will nicht entdeckt werden. Die Innenseiten der Tischdecke ist voll und ich muss jetzt wirklich auf Klo.
Ein Ort zum Schreiben, zu den Bedingungen der Kunst. 
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Intervention, Orchidee der Einrichtung, Nagellack: Dior 999
Skulpturprojekt in Münster.
Diese nachgebaute Requisite aus der einer Netflixserie ist sowohl Intervention in einem Raum der temporär immer wieder von unterschiedlichen Privatmenschen genutzt wird, als nach wie vor Dekoration. Dieser Raum wird in seiner Konformität in Ausstattung und Funktion, der stark an eine Kulisse erinnert, mit einer Popkulturellen Konsumverhalten verbunden und als Accsecoir in Frage gestellt.
Vielleicht bleibt diese Plastikblume unbemerkt, oder vielleicht nimmt jemand diese poetische und minimale Veränderung wahr und hat so sein ganz persönliches Kunsterlebnis bekommen.
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dreiteiliges Set und zweiteilige Installation (always night)
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Mirjam Dorsch,
sound and sitting festival
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Mirjam Dorsch, Daniel Dorsch
Raumskulptur
Vermessung des Raumes mit Bühnenplatten-
zum feiern geht Berlin in den Keller, DJSet von Daniel Dorsch
die Jacken kommen nicht auf die Tiere
der Ausstellungsraum hat seinen Luftraum um eine Standardbreite
nach oben verschoben 
und kleine Holzdingse keilen den Rundbau in stageform
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Installation
between realities
wie nah am Original kann man einen mentalen Verwirrungsschock bekommen-
und dann ist der Ursprung verschwunden in einer Kopie aus gleichem Material
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Objekt
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Mirjam Dorsch, Straßenkatzen
Raumentwicklung
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Skulpturen und Installationen 2009- 2011