Arbeiten

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Bilderbuch (analoge Fotografie)

LIETUVA
The capital letters of the subject of this chapter could never become too large to express the dimension of my feelings towards the stories that lie behind this simple word, the indescribable, deep-rooted beautifulness of a wholesome piece of art that is formed by every single encounter that happened within this word, which perfectly knows how to fill the spaces between the individual letters with openness, magic, levity and warmth and then to multiply in my heart as a seedling, to blossom like the early morning, cheerful chirping of the blue tit in the branches of Antazavės rich woodland. saldžių sapnų. before i go to bed, i take a book. i read Jaunyste and the encrypted words unfold in theirs magical sound at the masquerade ball of an infinite love story, whose author carried the pen in his hands right up to this masquerade ball, just to be able to give himself over to this effervescent spectacle. i flip through the mysterious pages and my fingers literally sink into a sea. the author of the book is Marius Lucka and the author of the love story, i guess is me. and although i do not understand what they say, yet every sound reaches me, and so i feel their voices even more than if i were searching for meaning in their spoken words.


ORO OUSTAS
dear Lithuania
i didn’t left
i just took a step
towards what’s next
After the weekend in Lithuania i look out the window and look back 
on one wholesome moment. the thurs melts with sat and covers all the sun of this mon day. I am looking out of the window. we are passingonebigcloud.Vilnius.ifIwouldnotknowyourname,only the stories you do tell (me), you’d be my very own fairytale. i am listening your touch before I go to bed, you make me realise there’s no need for a turning back because with you I know what I have. looking ahead I should be in Paris soon. either ways still wicked by your taste I allow myself to soon boomerang back to you, very soon dear Vilniu.

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Bilderbuch (analoge Fotografie)

Mein Blick wandert umher und betastet ein Bühnenbild, was bald Erinnerung, bald Traum. Ievas Blick und ich messe den Abstand zwischen meinen Fingern. Eingehende Nachricht von Kyra, der Display schummert als quellten meine Augen von Tränen oder war es der Display selbst (?), antworte rasch, leere mein Glas, antworte wieder und wende mich ab. Ich bin high. Die Substanzen die in mir tanzen sind so unbekannt, ungeklärt wie die genaue Zusammensetzung des exquisiten Gerichtes auf den Tellern vor meinen Augen. Kurz darauf eine eingehende Mail und ich eine rauchen. Ich mach mich auf den Weg die SS 21 Celine Show zu laufen. 

48 hours later 

     Paris - Toulon -Marseille - 

       Paris.





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Insight

always very personal to you. this thin line between foreign and known
 - Audrey


Unsere Vergangenheit ist dünner als diese Seite.

Wir können nie hinter die Seite blicken. 

Ich habe heute Nacht tausendmal an dich gedacht und vielleicht haben wir eine Chance, aber mich zu berühren, machte alles noch einsamer. Die Sehnsucht rannte mir schwermütig wie Sand im Getriebe durch meine vertrockneten Finger. Ich konnte meine (verdursteten) Poren so exakt abzeichnen, ich halluzinierte, sah mich selbst in meinem Daumen nicht wieder. Und als du sagtest Paris sei zerbrechlich... also schlief ich draußen, wenn auch

Ich auf deiner Haut zu schlafen wünschte.
Es war nicht das Licht was ich misste,

es war mein Schatten.

Liebe Fremdenfreundlichkeit,
willst du mit mir schlafen, draußen
auf der Straße? willst du mich zudecken, bis wir in Frieden ruhen? liebe Straße.

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À Paris, au septième étage.

L’escalier en tant que clôture méditative de la journée.

Chaque pied de l’escalier symboliquement une expérience de la journée.
35-36-37-75.

Cy prenait toujours l’ascenseur.

Pendant je récapitulais symboliquement ma journée

et m’a approché pas à pas de mon cœur,


Cy sommeillait déjà au pays du lait et du miel,

quand j’ai traversé le seuil.

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Bilderbuch (analoge Fotografie)
15.01
wieder daheim für zwei Wochen zwischendrin vor Paris nach Seoul
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Insight


i absolutely respect and admire the presence
of feelings, theirs dynamic nature and immer
sive aura. i adore the fantasy feelings arise in us. tales planted on earth; such as Nessie wandering around in Loch Ness. its existence will be sustained by any further fantasy passed on from person to another, fostering its drizzling taste and sweeping scent.


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Bilderbuch

I don’t know what it requires to understand the society of Korea. but, indeed, to fall asleep with a smile on the face, we have to preciously nourish /maintain our fantasy


Wohlwissend dass das Gefühl Orangen zu schälen, Erbsen zu zählen ein anderes in Paris werden würde, trat den Asphalt unter meinen Füßen um ein weiteres, vielleicht letztes mal platt; streiften meine Fingerkuppen unentwegt über die Facad dieser Stadt, in keiner anderen Stadt sei mir der Stillstand so markant spürbar wie hier in- mitten der zischenden Subways, der bei Nacht helllicht gefluteten/ erleuchteten Straßen. Die explizite Bewegung ihres Umfeldes vertont den gefrorenen Stillstand ihrer, einer, der, dieser; Berührung.

in meinem eindringlichen Umfeld in Seoul habe ich ent- deckt, wo ich nicht hergehöre. Überraschenderweise be- gegnete ich durch meinen Sucher zahlreiche Momente, mit denen ich mich auf ewig verweben wollte, weiterhin will. Weißer nasser Sand, Momente am Meer, nasser Sand zwischen den Zehen. ist das nicht von unstillbarer Magie! für mich gewiss ist es das. so viel Präsenz; Tage, gar Jahre später würde ich immerzu winzigste Sandkrümel überall verstreut in der Wohnung finden (lachend), betrachten wir sie als Erinnerungen die magischen Momente im Leb- en niemals zu vergessen. sei es Sandkorn oder Korn, mir ist beides lieb, das eine heimsuchende als das andere.

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Bilderbuch (analoge Fotografie)

dankbar für all die Momente, in denen ich persönliche Schätze gefunden habe, versammeln sich die abgebildeten Fotografien zu meinem Bilderbuch, 112 Nächte draußen im Mutterland meiner Mutter. eine scheinbar urvertraute Kultur, präsent durch die Erzählungen meiner Mutter, verflochten mit diffusen Kindheitserinnerungen. peu à peu l’oiseau fait son nid. ich hortete Erinnerungen, um mein Seoul, mein Korea, zu gestalten. zu meiner schmunzelnden Überraschung begegnete ich sehr sehr vielen, sehr weitläufigen Momenten, mit denen ich auf ewig verwoben sein möchte.

Auf der Suche nach meiner Nabelschnur fand ich etwas heraus, was auch immer es sein mag, ich erforsche es fortwährend. Paradoxerweise stellte sich heraus, dass es das bildgebende Gerät schlechthin wurde, die Kamera , um meine Nabelschnur zu verkörpern. Diese immens gedrungen Mega-Stadt, Heimat für Millionen von Menschen, Schauplatz flackernder Wer- betafeln und wundersamer Naturphänomene, Todesurteil für zu viele Studenten; verwandelte dann ihre Fassade eines zunächst isolierenden Monstrums in einen seltsamen, doppelbödigen Spielplatz.

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Per Anhalter von Thessaloniki nach Berlin.