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Landestheater Bregenz
Eine Produktion des Vorarlberger Landestheater Bregenz.

Premiere: 15.01.2014

Regie:  Sigrid Herzog

Bühne: Simone Grieshaber

Photograph:  Franz Meiller

Kostüme: Bettina Werner

Komposition: Bededikt Brachtel

Dramaturgie: Dirk Dieckmann

Regieassistenz:  Deike Wilhelm

Inspizienz: Eva Lorünser

Lichtgestaltung:  Arndt Rössler

Tontechnik: Andreas Niedzwetzki

 

Emilia Galotti: Morgane Ferru

Odoardo Galotti, Vater von Emilia Galotti:  Marcus Calvin

Claudia Galotti, Mutter von Emilia Galotti: Isabel Hindersin

Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla:  Moritz von Treuenfels

Marinelli, Kammerherr des Prinzen:  Michael Stange

Graf Appiani:  Bastian Beyer

Gräfin Orsina: Laura Mitzkus


Die gutbehütete Emilia Galotti soll sich mit dem Grafen Appiani verheiraten, was den Wünschen der bürgerlichen Eltern durchaus entgegen kommt. Allerdings ist die Schönheit der Tochter nicht unbemerkt geblieben. Der Prinz von Gustalla will Emilia im wahrsten Sinne des Wortes „in seinen Besitz bringen“ und beauftragt den Marchese Marinelli, die  Hochzeitskutsche zu überfallen, dabei stirbt der Graf. Die Intrige des Marchese beinhaltet, dass Emilia scheinbar gerettet und in ein nahe gelegenes Lustschloss gebracht wird. Emilia erkennt die Zusammenhänge nicht, aber ihre Mutter konfrontiert den Intriganten Marinelli mit ihren Vermutungen über seine Machenschaften. Doch Marinellis Fertigkeiten sind mit dem Überfall noch lange nicht ausgereizt und er setzt alles daran, eine Aufklärung zu verhindern. Aber auch der Vater hat seinen liebenden  Besitzanspruch an die Tochter und sinnt zunächst auf Rache für den Mord an Appiani. Am Ende, als aber seine Tochter, die sich bereits in den Händen des allmächtigen Prinzen sieht, sich das Leben nehmen will, um ihre Ehre zu bewahren, nimmt er ihr diesen Selbstmord ab und tötet sie, um sich danach der Gerichtsbarkeit auszuliefern.

Lessing stellt in diesem bürgerlichen Trauerspiel, die ererbte Allmacht des Adels dem Empfinden den Plänen der bürglerlichen Existenz gegenüber, die den Anspruch hat, dass es ihren Kindern dereinst besser gehen mag.


Grillotheater Essen
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Stückauf ! 

Autorentage am Schauspiel Essen 6. April 2013

Wolkenkratzer bauen

Theaterstück von Achim Stegmüller

Szenische Lesung

Regie: Kerstin Krug
Bühne: Simone Grieshaber
Kostüme: Theresa Rinn
Worringer Straße 140
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WORRINGER SCHLACHTEN - TEIL 3

Eine Produktion des Düsseldorfer Schauspielhaus.

Von Nurkan Erpulat mit Texten von Anne Jelena Schulte


Premiere: 16.02.2013


Besetzung mit:

Jonas Anders

Christian Ehrich

Elena Schmidt

Simin Soraya

Fivos Theodosakis


Regie: Nurkan Erpulat

Bühne und Kostüme: Simone Grieshaber

Video: Felipe Calvo - Montero

Dramaturgie: Marie Milbacher, Anne Jelena Schulte


Als die Schlacht von Worringen geschlagen war, bekam Düsseldorf die Stadtrechte verliehen. Noch heute wird um den Worringer Platz, an dem das Central liegt, heftig gestritten: Wem gehört der Platz, wem die Stadt? Eine Frage, die jeden etwas angeht, denn Düsseldorf ist eine Stadt in Deutschland, Deutschland ein Land irgendwo in der Gegenwart, und Gegenwart sind wir alle. 
In einem offenen Rechercheprozess sind Autorin Anne Jelena Schulte und Hausregisseur Nurkan Erpulat ausgehend vom Worringer Platz in die Stadt gezogen, Düsseldorf kennen und lieben zu lernen. Das, was ihnen erzählt wurde, haben sie in einer inszenierten Platzbegehung im Oktober zurückgespiegelt. Im November luden sie Experten ein, über die Geschichte, die Architektur, die Menschen der Stadt zu reflektieren und wussten doch, dass da ein nicht zu (er)klärender Raum bleibt. Ein Raum, in dem Theater stattfinden kann.

Aus der Flut der gesammelten Gedanken, Geschichten und Stimmen treten nun drei Überschriften an die Oberfläche: Ordnung – Verletzung – Schönheit. Unter diesen Titeln werden die Worringer Schlachten Teil 3 geschlagen. Erst geht es auf den Platz, dann ins Theater. Ein Stück Düsseldorf – eine Collage aus Dokumenten, Eindrücken und Geschichten.