Düsseldorfer Schauspielhaus Worringer Straße 140

POP-POIESIS: KANE X SIMONE

Sarah Kane und Nina Simone: zwei Frauen zwischen Himmel und Hölle, Schwarz und Weiß, Depression und Manie — Am 7. Dezember um 22:00 Uhr — Im Central, Brücke —

Sarah Kane und Nina Simone. Zwei Künstlerinnen, die sich nie begegnet sind. Die eine maskulin und weiß, schüchtern und in-yer-face, die andere feminin und schwarz, exzentrisch und civil-rights. Aber so gegensätzlich sie rein äußerlich gewesen sein mögen – inhaltlich überschneiden sich ihre Werke mitunter bis aufs Mark. Im Mittelpunkt nichts Geringeres als das unbequeme Spektrum tiefer menschlicher Gefühle, Traumata und ihrer Auslöser: Angst, Schmerz, Wut, Eifersucht, Gier und Zorn treffen auf Liebe, Glück, Verletzlichkeit, Scham und Resignation. Das Ganze wird mehrfach durchtränkt von physischer und psychischer Gewalt. Ihr Privatleben wird von der Öffentlichkeit gerne mit der künstlerischen Aussage verwechselt. Beide vereint das tiefe Verlangen nach einem Befreiungsschlag, die Sehnsucht nach Erlösung und die Forderung nach Respekt – als Frau und als Künstlerin. — Mit Liedern, die Nina Simone geschrieben oder interpretiert hat und mit Texten von und über Sarah Kane und Nina Simone.

Besetzung mit: Tabea Bettin, Sarah Clemens, Julia Dillmann, Timo Hein, Alessa Kordeck, Matts Johan Leenders, Lou Strenger, Cennet Rüya Voß
Künstlerische Leitung: Sarah Clemens
Musikalische Leitung: Matts Johan Leenders
Video: Philippe Waldecker
Szenographie: Simone Grieshaber
Kostüme: Janin Lang